Gocht

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Juli 2026

Varianten

Quinten - Gocht - Arvenbüel 5.5h / T5

Anreise

Mit Bahn bis Murg. Mit der Fähre nach Quinten. Achtung: die Fährverbindungen sind unregelmässig (alle 2h). Ab Arvenbüel mit Bus via Ziegelbrücke retour.
Um die erste Fähre um 7 Uhr morgens zu erwischen, ist die Anfahrt mit dem PW allenfalls nötig. Am besten parkt man auf P+R in Ziegelbrücke.

Quinten - Gocht - Arvenbüel

Quinten (433m) - Bidem (932m) 1h - Laubegg - Stäfeli - Abzweigung Gocht (1521m) - Gocht (1952m) 3.75h - Tritt - Looch (1535m) - Arvenbüel (1273m) / T5 / 5.5h

Der Weg führt uns von Quinten über bewaldetes Terrain hoch bis zur Laubegg, der Bergstation eines Transportliftes. Wir treffen auf Alpweiden. Ueber uns thront das Felsmassiv des Leistchamms. Dieser gehört wie auch der Nägeler nicht zu den Churfirsten. Der Pfad führt uns ostwärts auf relativ gleicher Höhe bis zum Punkt 1521, das westliche Ende einer grösseren Alp. Hier zweigt der Gochtweg ab und führt erst über Wiesen hinein in den Wald. Wegspuren gibt es erst im Wald wieder welche. Kommt man aus dem Wald, wird das Gelände anspruchsvoll. Sehr steile Passagen sind zu überwinden. Kurz vor dem Einstieg in die Gochtlücke ist eine ausgesetzte Hangquerung unterhalb des Felsriegels zu bewältigen. Wir befinden uns an der Schlüsselstelle. Nass darf es hier nicht sein. In der Gochtlücke wird's nochmal ziemlich steil und rutschig. Im trockenen Bachbett führt der Weg durch loses Geröll hoch. Besser geht man an den Seiten hoch. Irgendwann stehen wir oben auf dem Joch und schauen in die Tiefe, woher wir gekommen sind. Man könnte nun noch den Nägeler einbauen, sparen uns diesen Teil für ein andermal auf. Ueber karstiges Gelände geht's auf der Nordseite talwärts. Ueber den Tritt werden nochmal ein paar Höhenmeter überwunden bevor der Weg uns über die Alp Looch nach Arvenbüel führt.

Fazit

Nach eigener Einschätzung liegt der Gochtweg im Bereich T5. Die ausgesetzte, steile, über längere Zeit volle Konzentration fordernde und durch loses Geröll führende Route ist entsprechend anspruchsvoll. Das Gelände darf nicht feucht sein.